Filmrolle: Sylt (Teil 1)
Ich war im Mai 12 Tage auf Sylt, mein zweites Mal auf der Insel. Hatte ich beim ersten Mal noch einige Vorurteile, so mag ich sie mittlerweile immer mehr. Neben klassischer Strandfotografie (“Escapes”) habe ich den Fokus auch auf die Menschen in ihrem natürlichen Urlaubs-Habitat gelegt.
Buchtipp: Sylt Stories
Weil ich zurzeit auf Sylt verweile, kommt nun eine passende Buchempfehlung.
LINSE #1 ist da. Mein neues Fotozine ist im Shop.
Vor ein paar Wochen habe ich hier geschrieben, warum ich ein regelmäßiges Fotozine starte. Ich habe von Verbindlichkeit gesprochen. Von Bildern, die nicht schreien müssen. Von einem Versprechen an mich selbst.
Jetzt liegt das erste Heft vor mir. A4, gedruckt, geheftet. Es heißt LINSE #1, und ab sofort ist es im Shop.
Warum ich ein regelmäßiges Fotozine starte
Ich gebe es zu: Ich habe kaum Follower auf Social Media. Meine Fotos sind nicht bekannt. Nicht einmal die Bilder, von denen ich selbst denke, dass sie zu meinen besten gehören. Sie bekommen vielleicht ein paar Likes, manchmal auch gar nichts. Dann verschwinden sie im Feed, als wären sie nie da gewesen.
Warum also ein Fotozine?
Und warum dann auch noch der Plan, alle drei Monate eine neue Ausgabe zu machen?
Die Schönheit des Unperfekten – warum Polaroid gerade wieder so gut in unsere Zeit passt
Es gibt Kameras, die wollen perfekt sein. Schnell, scharf, sauber, fehlerfrei. Und dann gibt es Polaroid.
Polaroid will oft gar nicht perfekt sein. Oder sagen wir es ehrlicher: Polaroid kann es gar nicht auf die Art, wie moderne Digitalkameras es können. Genau das ist aber der Punkt. Denn in einer Zeit, in der fast jedes Bild technisch makellos, nachbearbeitet und komplett kontrollierbar ist, wirkt ein Polaroid plötzlich wieder wie ein kleiner Befreiungsschlag.
Warum du keine Leica brauchst
Wer sich ein bisschen intensiver mit Fotografie beschäftigt, merkt irgendwann: Erstaunlich viele der bekanntesten Fotografen und Fotografinnen werden mit einer Leica gezeigt. In Reportagen, Interviews, Dokus, YouTube-Videos oder auf Ausstellungen. Und genau daraus entsteht schnell ein Eindruck, den ich für problematisch halte: als ob man mit einer Leica automatisch näher an der grossen Fotografie dran wäre.