LINSE #1 ist da. Mein neues Fotozine ist im Shop.

Vor ein paar Wochen habe ich hier geschrieben, warum ich ein regelmäßiges Fotozine starte. Ich habe von Verbindlichkeit gesprochen. Von Bildern, die nicht schreien müssen. Von einem Versprechen an mich selbst.

Jetzt liegt das erste Heft vor mir. A4, gedruckt, geheftet. Es heißt LINSE #1, und ab sofort ist es im Shop.

Ich gebe zu: Es fühlt sich anders an, als ich erwartet hatte.

Auf dem Bildschirm war es ein Layout. Eine Datei. Etwas, das ich noch hundertmal verschieben, noch einmal kleiner setzen, noch einmal anders sortieren konnte. Jetzt ist es Papier. Es liegt da. Es lässt sich nicht mehr verschieben.

Genau das war ja der Punkt.

Was drin ist

LINSE #1 ist eine Auswahl aus zwei Welten, die für mich schon lange zusammengehören: Street und Travel. Bilder aus Städten und Bilder von unterwegs. Manche laut, manche leise.

Ich habe nicht versucht, einen großen Bogen zu bauen. Eher eine kleine Sammlung. Bilder, die für mich miteinander reden, ohne dass ich erkläre, worüber.

Dazu eine Kurzgeschichte, wie angekündigt. Inspiriert von einem der Fotos im Heft, aber sie funktioniert auch für sich. Welches Foto es ist, verrate ich nicht.

Da ist es.

Endlich halte ich die erste Ausgabe der LINSE in meinen Händen.

Wie es sich liest

Ich habe das Heft in den letzten Tagen mehrmals durchgeblättert. Mit einem Kaffee auf dem Sofa. Mich würde interessieren, wo du es dir anschaust. Lass es mich gerne wissen.

Und ich habe etwas gemerkt, das mich überrascht hat: Ich sehe meine eigenen Bilder anders, wenn sie gedruckt sind.

Drucken ist eben doch eine andere Disziplin als Posten.

Die Eckdaten

Format A4. Premium Digitaldruck. Eigenverlag (eine Person, ein Heft, ein Stapel zum Versenden).

Preis: 12 Euro inklusive Versand innerhalb Deutschlands.

Die Auflage ist klein. Ich wollte keinen Karton voller Hefte in der Ecke stehen haben. Falls die Nachfrage da ist, drucke ich nach. Falls nicht, war es ein schöner Anfang.

Wie es weitergeht

Wer den letzten Beitrag gelesen hat, weiß: Das hier ist kein Einzelstück. Alle drei Monate soll eine Ausgabe folgen. Ich nehme das Versprechen ernst — vor allem das an mich selbst.

LINSE #2 entsteht schon im Kopf. Ein paar Bilder liegen, ein paar Gedanken auch. Mehr verrate ich noch nicht.

Wenn du dabei sein willst

Das Zine gibt es ab sofort hier:

👉 LINSE #1 im Shop

Wenn du es bestellst, bekommst du ein Heft, das ich selbst verpackt habe, mit einer persönlichen Notiz von mir. Und mit einer Postkarte von mir. Und falls du es an Freunde oder Bekannte weitergibst, freue ich mich umso mehr.

Ich habe in dem letzten Beitrag geschrieben, dass es mir nicht darum geht, ob ein Zine ein großes Publikum findet. Sondern darum, ob es wirklich gesehen wird.

Diese erste Ausgabe ist mein Versuch, genau das zu ermöglichen.

Ein Heft. Ein paar Bilder. Eine Geschichte. Und Zeit, die man sich nimmt.

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Warum ich ein regelmäßiges Fotozine starte